Instax Mini 11 oder Mini 12? Die 5 wichtigsten Unterschiede
Beide Kameras im direkten Vergleich
Die Fujifilm Instax Mini Serie ist bekannt für ihre hochwertigen Sofortbildkameras, die sowohl bei Profis als auch bei Hobbyfotografen beliebt sind. In diesem Artikel zeigen wir dir die Unterschiede zwischen der Instax Mini 11 und der Instax Mini 12 auf, um dir bei deiner Entscheidung behilflich zu sein, welche Kamera für dich am besten passt.
Kurz entschlossen? Die beiden auf einen Blick
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- Erscheinungsjahr Instax Mini 12: März 2023, Erscheinungsjahr Instax Mini 11: Februar 2020
- Die Mini 12 ist regulär erhältlich und seit Ende Juni 2026 die Vorgängerin der Instax Mini 13, die Mini 11 ist Auslaufware und nur noch als Restbestand erhältlich.
- Die Mini 12 bietet ein aktualisiertes Design, neue Farbvariationen und die Twist-Bedienung.
- Beide Modelle verfügen über das gleiche Bildformat (62 x 46 mm) und liefern damit die gleiche Bildqualität.
- Die Instax Mini 12 ist um ca. 14 Gramm schwerer als ihr Vorgänger Mini 11.
- Beide Kameras haben einen eingebauten Blitz, aber die Mini 12 hat eine konstante Blitzemission mit automatischer Lichtanpassung.
- Die Mini 12 verfügt über eine LED-Anzeige in der Belichtungsmesseranzeige und eine Filmreststückanzeige, während die Mini 11 eine LED-Anzeige für den Auslöser und den Blitz besitzt.
- Unsere Empfehlung: Beim Neukauf zur Mini 12 greifen. Wer den Retro-Look bevorzugt, sollte sich zusätzlich unseren Vergleich Mini 12 vs Mini 41 ansehen.
- Die Instax Mini 11 und 12 gehören zu den beliebtesten Sofortbildkameras am Markt.
Der direkte Vergleich zwischen Instax Mini 11 und 12
Du hast schon eine Mini 11 oder 12? Derselbe Film passt in beide
Die Gemeinsamkeiten der Mini 11 und Mini 12
- Instax Mini Filmformat mit 62 x 46 mm, im großen Value Pack rund ein Euro pro Bild
- Automatische Belichtungssteuerung
- Eingebauter Blitz
- Selfie-Modus mit Spiegel
- Stromversorgung mit zwei AA-Batterien
- Automatische Ausschaltfunktion nach 5 Minuten Inaktivität
Weil beide Kameras dasselbe Objektiv und denselben Instax Mini Film verwenden, sind die fertigen Fotos praktisch nicht voneinander zu unterscheiden. Die Unterschiede liegen in der Bedienung, der Anzeige und im Design.
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1. Automatische Belichtung
Die automatische Belichtungssteuerung ist eine Funktion, die die Belichtung der Kamera automatisch an die Lichtverhältnisse anpasst. Dies bedeutet, dass die Kamera die Verschlusszeit und die Blende automatisch einstellt, um sicherzustellen, dass die Fotos nicht über- oder unterbelichtet sind.
Sowohl die Instax Mini 11 als auch die Instax Mini 12 verfügen über diese Funktion. Sie stellen die Belichtung automatisch ein, basierend auf der Helligkeit der Umgebung. Das macht sie ideal für Anfänger oder für Situationen, in denen du schnell ein Foto machen musst und keine Zeit hast, die Einstellungen manuell anzupassen.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die automatische Belichtungssteuerung nicht in allen Situationen perfekt ist. In sehr hellen oder sehr dunklen Umgebungen kann es sein, dass die Fotos immer noch über- oder unterbelichtet sind. Wer volle Kontrolle über Belichtung und Blitz will, ist bei der Instax Mini 99 mit ihren manuellen Modi besser aufgestellt.
2. Selfie-Modus
Sowohl die Instax Mini 11 als auch die Mini 12 verfügen über einen Selfie-Modus, der das Aufnehmen von Selbstporträts erleichtert.
Bei der Instax Mini 11 wird der Selfie-Modus aktiviert, indem das vordere Ende des Objektivs herausgezogen wird. So wird der optimale Fokusabstand für Selfies gewährleistet. Zusätzlich gibt es einen kleinen Spiegel neben dem Objektiv, welcher dir bei der Positionierung behilflich ist.
Die Instax Mini 12 hat ebenfalls einen Selfie-Modus, der bei ihr durch eine weitere Drehung am Objektiv aktiviert wird. Auch hier gibt es einen Selfie-Spiegel, zusätzlich bietet die Mini 12 eine Parallaxenkorrektur im Sucher: Die Zielmarkierung verschiebt sich im Nahbereich leicht, damit dein Motiv wirklich in der Bildmitte landet. Das ist im Alltag der spürbarste Vorteil des neueren Modells.
3. Neue Farben
Die Instax Mini 11 sowie 12 bieten eine ähnliche Farbvielfalt. Die Mini 11 ist in den Farben Sky Blue, Pastel Green, Capri Blue, Blush Pink, Charcoal Gray, Ice White und Lilac Purple erhältlich, allerdings sind mit dem Auslaufen des Modells nicht mehr alle Varianten verfügbar. Die Farben Blossom Pink, Clay White, Lilac Purple, Mint Green sowie Pastel Blue erhältst du bei der Mini 12.
4. Verbesserung beim Blitz
Sowohl die Instax Mini 11 als auch die Mini 12 verfügen über einen eingebauten Blitz, aber es gibt einige Unterschiede in der Funktionsweise und Leistung.
Die Instax Mini 11 hat einen automatischen Blitz, der sich an die Umgebungslichtverhältnisse anpasst. Das bedeutet, dass der Blitz automatisch ausgelöst wird, wenn die Kamera feststellt, dass die Lichtverhältnisse zu dunkel sind. Dies kann jedoch dazu führen, dass der Blitz in Situationen ausgelöst wird, in denen er nicht benötigt wird, oder dass er nicht ausgelöst wird, wenn er benötigt wird.
Die Instax Mini 12 hingegen hat eine konstante Blitzemission mit automatischer Lichtanpassung. Das bedeutet, dass der Blitz bei jeder Aufnahme ausgelöst wird, aber die Intensität des Blitzes automatisch an die Lichtverhältnisse angepasst wird. Das kann dazu beitragen, eine gleichmäßigere Belichtung und natürlichere Farben zu erzielen, insbesondere in Situationen mit schwierigen Lichtverhältnissen. Abschalten lässt sich der Blitz bei keiner der beiden Kameras.
Die Leistung des Blitzes hängt von vielen Faktoren ab, einschließlich der Entfernung zum Motiv, der Farbe und Beschaffenheit des Motivs und der Umgebungslichtverhältnisse.
5. LED-Anzeige in der Belichtungsmesseranzeige
Über eine LED-Anzeige zeigt die Instax Mini 11 an, ob sie bereit ist auszulösen. Ebenso weist diese auf einen aktiven oder inaktiven Blitz hin. Die Instax Mini 12 hingegen hat eine LED-Anzeige, in der eine Belichtungsmesseranzeige sowie die noch verfügbaren Bilder zu sehen sind. Gerade das Bildzählwerk ist praktisch, weil du nicht mitten auf einer Feier ohne Film dastehst.
Fujifilms INSTAX UP! App
Die Instax UP! App ist eine mobile Anwendung, die von Fujifilm entwickelt wurde, um die Erfahrung mit der Instax Mini 12 und anderen Instax-Kameras zu erweitern. Sie bietet eine Reihe von Funktionen, die das Teilen und Speichern von Instax-Fotos erleichtern. Sie ist sowohl im Apple App Store als auch im Google Play Store verfügbar.
Die Bedienung ist sehr einfach:
Schritt 1: Scannen
Mit der Instax UP! App kannst du deine Instax-Fotos in hoher Qualität digitalisieren. Du kannst sogar deine vorhandenen Sofortbilder einscannen, die du mit handschriftlichen Notizen oder Stickern dekoriert hast.
Schritt 2: Sammeln
Die App bietet eine neue Art, deine Instax-Sammlung aufzubewahren. Du kannst deine wertvollen Erinnerungen speichern und die Hintergrundfarbe oder das Design anpassen. Ebenso kannst du ein Album erstellen, das wirklich dir gehört.
Schritt 3: Teilen
Mit der Instax UP! App besteht die Möglichkeit, einzigartige Fotoalben in den sozialen Medien zu teilen. Du kannst deine digitalisierten Instax-Fotos mit Freunden und Familie teilen, egal wo sie sich befinden.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Instax Mini 12 selbst keine Verbindung zu einer App oder einem Smartphone herstellt. Die Instax UP! App wird verwendet, um die Fotos, die du mit deiner Instax-Kamera aufgenommen hast, zu scannen und zu speichern. Sie bietet keine Möglichkeit, die Kameraeinstellungen zu steuern oder die Fotos direkt von der Kamera auf das Smartphone zu übertragen.
Welche Alternativen gibt es zur Mini 11 und Mini 12?
Die Mini Serie ist inzwischen deutlich breiter aufgestellt als noch 2023. Wenn dir keine der beiden Kameras hundertprozentig zusagt, lohnt der Blick auf diese Modelle:
- Du magst es erwachsener: Die Instax Mini 41 ist technisch nahezu identisch zur Mini 12, kommt aber im klassischen Retro-Look statt in Pastellfarben. Die Details klären wir im Vergleich Mini 12 vs Mini 41.
- Du willst mehr Kontrolle: Die Instax Mini 99 bietet manuelle Modi, Farbeffekte und einen abschaltbaren Blitz.
- Du willst vor dem Druck auswählen: Die hybride Instax Mini EVO zeigt dir jedes Bild auf dem Display, gedruckt wird nur, was dir gefällt. Das spart Filmkosten.
- Du willst gar keine Filmkosten: Die Instax Pal fotografiert rein digital und druckt erst über einen Instax Mini Link 3 auf echten Instax Film.
- Du suchst ein Geschenk für ein Kind: Unsere Empfehlungen findest du im Ratgeber Sofortbildkamera für Kinder.
Der richtige Instax Film für deine Fujifilm Sofortbildkamera
Häufig gestellte Fragen zur Instax Mini 11 und Mini 12
Ist die Instax Mini 12 besser als die Mini 11?
In der Bildqualität nicht, beide nutzen dasselbe Objektiv und denselben Film. Die Mini 12 ist beim Bedienen und Zielen angenehmer: Twist-Bedienung, Parallaxenkorrektur im Sucher und ein Bildzählwerk in der Anzeige. Beim Neukauf ist sie deshalb die klare Empfehlung.
Lohnt sich das Upgrade von der Mini 11 auf die Mini 12?
Wenn deine Mini 11 funktioniert: nein. Die Fotos werden nicht besser, du bekommst nur die komfortablere Bedienung. Ein echtes Upgrade wäre die Mini 99 mit manuellen Modi oder die Mini EVO, bei der du vor dem Druck auswählst.
Verwenden beide Kameras denselben Film?
Ja, beide nutzen den Instax Mini Film mit 62 x 46 mm Bildgröße. Im großen Value Pack kostet dich ein Bild rund einen Euro, unabhängig davon, für welche der beiden du dich entscheidest.
Kann man den Blitz bei der Mini 11 oder Mini 12 ausschalten?
Nein, bei beiden Kameras feuert der Blitz automatisch bei jeder Aufnahme. Wer den Blitz gezielt steuern will, braucht die Instax Mini 99.
Gibt es die Instax Mini 11 noch zu kaufen?
Die Mini 11 ist ein Auslaufmodell und nur noch als Restbestand erhältlich. Sie lohnt sich deshalb nur, wenn der Preisvorteil gegenüber der Mini 12 deutlich ausfällt. Bei ähnlichen Konditionen ist die Mini 12 der bessere Kauf.
Welche Instax eignet sich für Kinder?
Die Mini 12 ist dank Twist-Bedienung und Vollautomatik ab etwa 6 Jahren gut geeignet. Für jüngere Kinder und alle, die keine Filmkosten wollen, ist die Instax Pal die bessere Wahl. Mehr dazu im Ratgeber Sofortbildkamera für Kinder.
Fazit
Die Wahl zwischen der Instax Mini 11 und der Mini 12 fällt heute leichter als noch vor zwei Jahren: Beim Neukauf führt kein Weg an der Instax Mini 12 vorbei. Sie ist das aktuelle Modell, bedient sich mit der Twist-Mechanik angenehmer, zeigt dir im Sucher dank Parallaxenkorrektur genauer, was aufs Bild kommt, und hat mit dem Bildzählwerk eine Anzeige, die im Alltag wirklich hilft. Die Instax Mini 11 bleibt nur dann interessant, wenn du sie als Restposten deutlich günstiger bekommst oder sie geschenkt bekommst, denn die Bildqualität ist bei beiden identisch.
Wichtig zu wissen: Weder die Mini 11 noch die Mini 12 stellen eine Verbindung zu einer App oder einem Smartphone her. Wenn du eine digitale Kopie deiner Fotos willst oder vor dem Druck auswählen möchtest, welches Bild auf Film landet, ist die hybride Instax Mini EVO die passendere Kamera. Legst du Wert auf ein erwachseneres Design, ist die Instax Mini 41 die Alternative, alle Unterschiede dazu findest du im Vergleich Mini 12 vs Mini 41.
Falsch machst du mit keiner der beiden etwas, und der günstige Instax Mini Film mit rund einem Euro pro Bild bleibt dir in jedem Fall erhalten.
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