HP Sprocket 4.85/5 (165)

4.85/5 (165)

 

HP Sprocket: Welcher Fotodrucker der Reihe passt zu dir?

 

HP Sprocket mobiler Fotodrucker

 

Kurz entschlossen? Der HP Sprocket 2nd Edition auf einen Blick

 

 

 

UPDATE 2026: Aus dem HP Sprocket ist eine ganze Familie geworden. Der klassische Taschendrucker läuft heute als Sprocket 2nd Edition, daneben gibt es den größeren Sprocket Select, den Sprocket Studio Plus für echte 10 x 15 Abzüge und seit 2026 sogar eine Sprocket Photobooth für Feiern. Welches Gerät wofür passt, klärt diese Seite, inklusive der Frage, ob nicht ein Instax mini Link 3 die bessere Wahl ist.

 

In Zeiten von Smartphones mit starken Kamerasystemen bleibt ein Problem: Die Fotos stecken im Handy fest. Genau dafür gibt es die HP Sprocket Reihe, mobile Fotodrucker im Taschenformat, die Handyfotos per Bluetooth in kleine, selbstklebende Ausdrucke verwandeln. HP war mit der Serie früh am Markt und hat sie seither kontinuierlich ausgebaut, vom Hosentaschen-Drucker bis zur Fotostation für Partys.

 

Technische Details: HP Sprocket 2nd Edition

 

 

  • Druckverfahren: ZINK, ohne Tinte und Kartuschen
  • Fotoformat: 5,1 x 7,6 cm mit selbstklebender Rückseite
  • Verbindung: Bluetooth, Steuerung über die HP Sprocket App
  • Mehrere Nutzer können sich gleichzeitig verbinden, Warteschlangen-Druck
  • Personalisieren per App: Rahmen, Sticker, Texte, Filter
  • Fest verbauter Akku, Laden per USB
  • Passt mit dem Gewicht eines Smartphones in jede Tasche

HP Sprocket Portable 2x3 Zoll Sofortbilddrucker (Schwarz) Zink-Papierbündel

Der Klassiker der Reihe: HP Sprocket 2nd Edition

Alle Angaben nach Herstellerangaben. Quelle: HP

Passendes Fotopapier: HP ZINK Fotopapier für den Sprocket

 

Erhältlich in diesen Farben

 

 

Die HP Sprocket Familie im Überblick

 

Der Name Sprocket steht heute nicht mehr für ein Gerät, sondern für eine Reihe. Die Mitglieder unterscheiden sich in Format und sogar im Druckverfahren, und genau dort entscheidet sich der Kauf.

 

HP Sprocket Select: das größere Sticker-Foto

 

Der Select arbeitet wie die 2nd Edition mit ZINK und selbstklebenden Ausdrucken, druckt aber rund 30 Prozent größer im Format 5,8 x 8,6 cm. Wer die Sticker-Idee mag und etwas mehr Bildfläche will, ist hier richtig, braucht allerdings das eigene, größere ZINK-Papier des Select, die Formate sind nicht untereinander tauschbar.

 

HP Sprocket Studio Plus: echte Fotoabzüge in 10 x 15

 

Der Studio Plus fällt aus der Reihe, und das im Wortsinn: Er druckt keine ZINK-Sticker, sondern klassische Fotoabzüge im Format 10 x 15 cm, wie man sie aus dem Drogeriemarkt kennt. Dahinter steckt Thermosublimation, bei der die Farben in mehreren Durchgängen aufgetragen und abschließend versiegelt werden, dasselbe Prinzip wie bei Kodaks 4PASS-Verfahren. Das bedeutet: bessere, wischfeste Bildqualität, aber auch Farbkartuschen als zusätzliches Verbrauchsmaterial und ein Gerät, das eher auf den Schreibtisch als in die Hosentasche gehört. Für alle, die regelmäßig echte Abzüge fürs Album wollen, ist er die stärkste Option der Familie.

 

HP Sprocket Photobooth: die Fotostation für Feiern

 

Seit 2026 ergänzt die Sprocket Photobooth die Reihe: eine kompakte Fotobox mit großem Touchscreen, eingebautem Ringlicht und ZINK-Sofortdruck, gedacht für Hochzeiten, Geburtstage und Events. Sie spielt preislich in einer ganz anderen Liga als die Taschendrucker und lohnt nur, wenn regelmäßig gefeiert wird. Für den klassischen Einsatzzweck, Gästebuch und Sofortbilder auf der Feier, bleibt eine Sofortbildkamera für die Hochzeit die flexiblere und günstigere Wahl.

 

Welcher Sprocket passt zu wem?

 

Die 2nd Edition ist die richtige Wahl für alle, die Handyfotos unterwegs als kleine Sticker verschenken und sammeln wollen, das ist der Kern der Sprocket-Idee und der günstigste Einstieg.

Der Select lohnt, wenn dieselbe Idee etwas mehr Bildfläche bekommen soll.

Der Studio Plus ist die Wahl für echte Fotoabzüge in Standardgröße, näher am Fotolabor als am Taschendrucker.

Die Photobooth ist ein Partygerät für regelmäßige Events, kein Alltagsdrucker.

 

Bildqualität und Funktionen

 

Die ZINK-Ausdrucke der Taschendrucker sind kleine, kräftig gefärbte Bilder mit leichtem Charme des Unperfekten, eher Sammelbild als Fotoabzug. Wer Laborqualität erwartet, greift zum Studio Plus mit seiner Thermosublimation, wer den Sticker-Charakter sucht, ist bei 2nd Edition und Select genau richtig. Die selbstklebende Rückseite macht die kleinen Formate zum Werkzeug für Gästebücher, Kalender, Notizbücher und Geschenke.

Gesteuert wird alles über die HP Sprocket App: Fotos aus der Galerie oder direkt von Social Media wählen, mit Rahmen, Stickern und Texten personalisieren und drucken. Mehrere Personen können sich gleichzeitig mit demselben Drucker verbinden, die Aufträge werden nacheinander abgearbeitet, auf Feiern ein unterschätztes Feature. Eine LED zeigt per Farbe an, wer gerade druckt.

 

Papier einlegen und Verbrauch

 

Das ZINK-Papier kommt in Packs und wird als Stapel eingelegt, zusammen mit einem blauen Kalibrierblatt, das der Drucker automatisch einzieht. Danach läuft der Druck ohne weiteres Zutun, ohne Tinte, ohne Kartusche, ohne Band. Wichtig beim Nachkauf: Jedes Familienmitglied braucht sein eigenes Papierformat. Das Papier der 2nd Edition passt nicht in den Select, und der Studio Plus verwendet ohnehin eigenes Fotopapier samt Farbkartusche.

 

 

Was ein Ausdruck kostet

 

Der große Vorteil gegenüber echten Sofortbildkameras liegt bei den laufenden Kosten: ZINK-Papier kostet im Multipack nur einen Bruchteil eines chemischen Sofortbildfilms, ein Ausdruck liegt deutlich unter jedem Instax- oder Polaroid-Bild. Wie das Verfahren funktioniert und was die Packs im Detail kosten, erklärt der Beitrag zum ZINK Fotopapier, den Vergleich aller Systeme findest du bei den Kosten pro Sofortbild.

 

Sprocket oder Instax mini Link 3?

 

Das ist die eigentliche Kaufentscheidung bei den Taschendruckern, denn beide lösen dasselbe Problem auf unterschiedliche Art.

Der Sprocket druckt digital auf ZINK: günstig pro Bild, selbstklebend, sammelbildtauglich. Das Ergebnis ist ein kleiner Ausdruck, kein Sofortbild.

Der Instax mini Link 3 belichtet Handyfotos auf echten Instax mini Film mit chemischer Entwicklung, weißem Rand und dem klassischen Sofortbild-Look. Das kostet pro Bild spürbar mehr, liefert dafür aber das Original-Erlebnis samt Entwicklungsmoment.

Die klare Empfehlung: Für Sticker, Sammelbilder und den kleinsten Preis pro Ausdruck der Sprocket. Für echte Sofortbilder mit Retro-Charakter der Mini Link 3. Wer beides will, Fotografieren und Drucken in einem Gerät, findet in der Instax mini Evo die Hybridlösung.

 

Vorteile und Nachteile der HP Sprocket Reihe:

 

  • Passt in jede Tasche, sofort einsatzbereit
  • Günstigste laufende Kosten pro Ausdruck
  • Selbstklebende Rückseite, ideal für Gästebücher und Alben
  • Kein Verbrauch von Tinte oder Kartuschen bei den ZINK-Modellen
  • Mehrere Nutzer gleichzeitig verbindbar
  • Große Modellauswahl vom Taschendrucker bis zur Fotostation
  • Kein echtes Sofortbild, sondern ein Digitaldruck
  • Bildqualität der ZINK-Modelle unter Laborniveau
  • Ohne Smartphone und App läuft nichts
  • Jedes Modell braucht sein eigenes Papierformat
  • Fest verbauter Akku

 

Häufig gestellte Fragen zum HP Sprocket

 

Wird der HP Sprocket noch produziert?

Ja, die Reihe lebt und wurde zuletzt sogar ausgebaut. Der klassische Taschendrucker läuft als Sprocket 2nd Edition, dazu kommen Select, Studio Plus und seit 2026 die Sprocket Photobooth.

 

Welches Papier passt in den HP Sprocket?

Die 2nd Edition nutzt selbstklebendes ZINK-Papier im Format 5,1 x 7,6 cm, der Select sein eigenes, größeres ZINK-Format, und der Studio Plus klassisches Fotopapier samt Farbkartusche. Die Formate sind nicht untereinander tauschbar, achte beim Nachkauf auf die Modellbezeichnung.

 

Braucht der HP Sprocket Tinte?

Die ZINK-Modelle nicht, dort steckt die Farbe im Papier und wird durch Hitze aktiviert. Nur der Studio Plus arbeitet mit einer Farbkartusche im Thermosublimationsverfahren.

 

Funktioniert der Sprocket ohne Smartphone?

Nein, die Taschendrucker werden ausschließlich per Bluetooth über die HP Sprocket App gesteuert. Ein Anschluss an den Computer ist nicht vorgesehen.

 

Ist ein Sprocket-Ausdruck ein echtes Sofortbild?

Nein. Ein Sofortbild entsteht chemisch auf belichtetem Film, ein Sprocket-Ausdruck ist ein Digitaldruck. Der Unterschied zeigt sich in Optik und Haltbarkeit, dafür kostet der ZINK-Druck nur einen Bruchteil. Details erklärt der Beitrag zum ZINK Fotopapier.

 

HP Sprocket oder Kodak Mini 2 Retro?

Beide sind Taschendrucker fürs Handy. Der Sprocket druckt selbstklebende ZINK-Sticker, der Kodak Mini 2 Retro arbeitet mit dem 4PASS-Verfahren, das versiegelte Bilder in höherer Qualität liefert, aber ohne Klebe-Rückseite. Fürs Einkleben der Sprocket, für die bessere Bildqualität der Kodak.

 

Fazit zum HP Sprocket

 

HP hatte die Sprocket-Serie früh am Start, und sie hat sich vom einzelnen Taschendrucker zur kompletten Familie entwickelt. Als digitale Sofortbilddrucker holen die Geräte Handyfotos schnell und unkompliziert in die Realität, die selbstklebenden ZINK-Bilder sind in einer praktischen Größe zum Sammeln, Tauschen und Einkleben. Bei den laufenden Kosten setzt sich die Reihe gegen jede echte Sofortbildkamera durch, auch wenn sie dafür an Charme und Nostalgie-Flair einbüßt.

Die 2nd Edition bleibt der richtige Einstieg für alle, die Sticker-Fotos wollen, gerade für die jüngere Zielgruppe. Wer echte Abzüge sucht, nimmt den Studio Plus, und wer das klassische Sofortbild-Gefühl will, ist beim Instax mini Link 3 besser aufgehoben.

 

 

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Christian, Gründer von Sofortbildkamera Guru

Christian

Hallo, ich bin Christian und betreibe Sofortbildkamera Guru seit 2016. Seitdem habe ich unzählige Instax-, Polaroid- und Zink-Modelle in der Hand gehabt und schreibe hier über das, was beim Kauf wirklich zählt: Bildqualität, Handhabung und vor allem die Folgekosten pro Foto. Den passenden Film zu deiner Kamera findest du in den Übersichten zu Instax Filmen und Polaroid Filmen, alle Formate im Vergleich beim Polaroid Format.

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