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Instax mini 41 – Fujifilms neuer Klassiker im Retro-Design

 

Instax Mini 41 Sofortbildkamera Test

 

Kurz entschlossen? Die Instax mini 41 auf einen Blick

 

 

 

Mit der Instax mini 41 führt Fujifilm die Linie fort, die mit der Instax mini 40 begonnen hat: eine Sofortbildkamera für alle, denen die bunten Pastellmodelle zu verspielt sind. Gedecktes Metallic-Gehäuse, orangefarbene Akzente, klare Kanten. Die mini 41 wirkt eher wie eine klassische Kamera aus den Siebzigern als wie das übliche Party-Gadget.

Optisch bleibt also alles in der Spur. Unter der Haube hat sich mehr getan, als man auf den ersten Blick vermutet, und zwar an der Stelle, die bei Sofortbildkameras am meisten Geld kostet: der Belichtung.

 

Technische Details:

 

  • Nachfolgerin der Instax mini 40
  • Metallic-Gehäuse mit orangefarbenen Akzenten
  • Objektiv 60 mm Brennweite, Blende f/12,7
  • Aufnahmebereich ab 0,3 m
  • eigener Nahaufnahmemodus für 0,3 bis 0,5 m
  • Parallaxenkorrektur im Nahaufnahmemodus
  • automatische Belichtungssteuerung
  • elektronischer Verschluss, 1/2 bis 1/250 Sekunde
  • Dauerblitz mit automatischer Lichtanpassung, Ladezeit maximal 7 Sekunden
  • Selfie-Spiegel direkt am Objektiv
  • nutzt den normalen Instax mini Film (Bild 62 x 46 mm)
  • Entwicklungszeit rund 90 Sekunden

FUJIFILM instax mini 41â„¢ Sofortbildkamera

Zeitloses Design mit Metallic-Finish

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Quelle: Fujifilm

Passender Film Fujifilm Instant Color Film „Instax Mini“

 

Bessere Belichtung heißt weniger Ausschuss

 

Ein Zehnerpack Instax mini Film kostet je nach Angebot zwischen 9 und 12 Euro. Jedes Bild kostet dich also rund einen Euro, und zwar auch dann, wenn es zu dunkel, zu blass oder verwackelt ist. Wer im Jahr zehn Packungen verschießt und dabei jedes fünfte Bild in den Müll wirft, verliert gut 20 Euro allein an Ausschuss.

Ältere Instax mini Modelle unterscheiden bei der Belichtung nur zwischen wenigen groben Stufen. Das geht bei klaren Lichtverhältnissen gut, kippt aber zuverlässig in Innenräumen mit hellem Fenster im Hintergrund, also in der Situation, in der die meisten Partybilder entstehen. Die mini 41 misst feiner und trifft dort deutlich häufiger. Nach ein paar Packungen macht sich das in weniger Fehlbildern bemerkbar.

Viel mehr Spielraum gibt es bei einer Vollautomatik auch nicht, alles andere ist bei diesen Modellen seit Jahren ausentwickelt.

FUJIFILM instax mini 41â„¢ Kamera

 

Die Parallaxenkorrektur schafft den häufigsten Anfängerfehler ab

 

Bei jeder analogen Instax sitzt der Sucher versetzt neben dem Objektiv. Was du durch den Sucher siehst, ist deshalb nicht ganz das, was auf dem Bild landet. Aus zwei Metern Entfernung fällt das kaum auf. Bei einem Portrait aus 40 Zentimetern schneidest du damit gern mal die halbe Stirn ab, und das Bild ist weg.

Bei der mini 41 gleicht der Sucher diesen Versatz im Nahaufnahmemodus optisch aus. Was du beim Auslösen siehst, entspricht damit weitgehend dem fertigen Foto. Diesen Fehler macht sonst praktisch jeder Einsteiger in den ersten beiden Packungen, und hier passiert er einfach nicht mehr.

Für den Nahaufnahmemodus drehst du einfach den Objektivring eine Rastung weiter. Mehr Bedienung gibt es nicht.

FUJIFILM instax mini 41â„¢

 

Handhabung im Alltag

 

Einschalten, Objektiv herausziehen, auslösen. Fertig. An der Bedienphilosophie hat Fujifilm nichts geändert, aus gutem Grund: Genau dafür kaufen die Leute eine Instax mini.

Der Selfie-Spiegel sitzt direkt neben dem Objektiv und ist groß genug, um sich zu zweit auszurichten. Der Blitz feuert bei jedem Bild, abschalten lässt er sich nicht. Das ärgert manche, ist bei Instax aber Absicht: Der Film braucht Licht, und ein leicht überblitztes Bild ist immer noch besser als ein unbrauchbar dunkles.

Das Metallic-Gehäuse fühlt sich wertiger an als der glänzende Kunststoff der bunten Modelle. Fingerabdrücke sieht man darauf etwas deutlicher, aber bei einer Kamera, die auf Feiern herumgereicht wird, ist das reine Kosmetik.

Wer bewusst mit Belichtungszeiten arbeiten will, ist hier falsch. Manuelle Kontrolle bietet in der analogen Instax-Familie nur die mini 90 Neo Classic, und die hat als einzige auch ein Stativgewinde.

 

Mini 41 oder mini 12?

 

An dieser Frage hängt bei den meisten die Kaufentscheidung. Technisch nehmen sich beide Kameras wenig. Beide belichten automatisch, beide nutzen denselben Film, beide liefern vergleichbare Bilder. Die mini 12 ist allerdings ein gutes Stück günstiger und kommt in fünf Pastellfarben.

Die Aufteilung ist damit einfach: Wenn die Kamera ein Geschenk für ein Kind oder einen Teenager ist, nimm die mini 12. Wenn sie im Alltag von Erwachsenen getragen wird, auf Reisen mitkommt oder auf einer Hochzeit auf dem Tisch liegen soll, ist der Aufpreis zur mini 41 gut angelegt. Sie macht auf dem Tisch schlicht eine bessere Figur.

Und falls du bereits eine mini 40 besitzt: bleib dabei. Die Verbesserungen sind real, aber sie rechtfertigen keinen Neukauf, solange die alte Kamera läuft.

 

 

Diese Alternativen solltest du kennen

 

Die mini 41 ist nicht für jeden die richtige Instax. Ein kurzer Überblick, wann du woanders besser aufgehoben bist.

Du willst größere Bilder: Dann führt kein Weg an der Wide-Serie vorbei. Die Instax Wide 400 belichtet Bilder im Format 62 x 99 mm, also mehr als doppelt so groß, und bringt zusätzlich einen Selbstauslöser mit. Mehr dazu in unserem Bericht zur Instax Wide 400.

Du willst quadratische Bilder: Das klassische Polaroid-Format liefern die Square-Modelle. Wie sich die aktuelle Instax Square SQ40 gegen die SQ1 schlägt, liest du hier.

Du willst manuell eingreifen: Die Instax mini 99 bietet Farbeffekte und manuelle Steuerung, bleibt dabei aber vollanalog. Details in unserem Beitrag zur Instax mini 99.

Du willst vor dem Drucken auswählen: Hybride wie die mini LiPlay oder die mini EVO lassen dich das Bild erst am Display prüfen und dann drucken. Das spart Film und damit Geld.

 

Zubehör für die Instax mini 41

 

Fujifilm bietet passend zur Kamera eine eigene Tasche im gleichen Designkonzept an. Sie schützt Objektiv und Sucher und hält die Kamera auch dann fest, wenn du sie über der Schulter trägst. Ansonsten passt das gesamte Instax mini Zubehör: Fotoalben im richtigen Format, Bilderrahmen, Klammer-Lichterketten für die Wand und Aufbewahrungsboxen, in denen die Bilder während der Entwicklung geschützt liegen.

 

Tipp: Der Film entwickelt sich rund 90 Sekunden. In dieser Zeit gehört er weder in die pralle Sonne noch in die Kälte. Einfach in die Hosentasche stecken und liegen lassen. Schütteln bringt übrigens gar nichts, es kann die Entwicklung sogar stören. Der Mythos stammt aus alten Polaroid-Zeiten und passt auf Instax schon lange nicht mehr.

 

Weiteres Sofortbildkamera Zubehör

 

Vor- und Nachteile:

 

  • trifft die Belichtung zuverlässiger als jedes bisherige Einsteigermodell
  • Parallaxenkorrektur verhindert angeschnittene Nahaufnahmen
  • hochwertige Metallic-Optik, wirkt erwachsener als die bunten Modelle
  • kinderleichte Bedienung ohne Vorkenntnisse
  • nutzt den günstigen Standard-Film der Instax mini Reihe
  • passende Kameratasche direkt vom Hersteller
  • Blitz lässt sich nicht abschalten
  • keine Kontrolle über Belichtungszeit oder Blende
  • kein Stativgewinde, kein Selbstauslöser
  • teurer als die technisch ähnliche mini 12
  • nur eine Gehäusevariante

 

Häufig gestellte Fragen (FAQ’s)

 

Was ist der Unterschied zwischen Instax mini 41 und mini 40?

Die mini 41 belichtet feiner und hat eine Parallaxenkorrektur für den Nahaufnahmemodus. Äußerlich bleibt sie dem Retro-Konzept treu, setzt aber orangefarbene Akzente.

 

Welchen Film braucht die Instax mini 41?

Den normalen Fujifilm Instax mini Film mit einem Bildformat von 62 x 46 mm. Derselbe Film passt in alle Instax mini Kameras, du kannst also problemlos Multipacks kaufen.

 

Kann man bei der Instax mini 41 den Blitz ausschalten?

Nein. Der Blitz löst bei jeder Aufnahme aus und passt nur seine Stärke automatisch an.

 

Hat die Instax mini 41 einen Selbstauslöser?

Nein. Wer einen braucht, findet ihn in der Instax Wide 400.

 

Wie nah kann man mit der Instax mini 41 fotografieren?

Ab 0,3 m. Für Motive zwischen 0,3 und 0,5 m gibt es den Nahaufnahmemodus mit Parallaxenkorrektur.

 

Ist die Instax mini 41 die aktuellste Instax mini?

Sie ist die aktuelle Vertreterin der klassischen Retro-Linie und die direkte Nachfolgerin der mini 40. Daneben führt Fujifilm die mini 12 als günstiges Einsteigermodell und die mini 99 für alle, die manuell eingreifen wollen.

 

Lohnt sich der Umstieg von der mini 12 auf die mini 41?

Technisch nur bedingt, beide Kameras liefern vergleichbare Bilder. Der Aufpreis lohnt sich vor allem wegen Verarbeitung und Auftritt.

 

Fazit zur Instax mini 41

 

Die mini 41 ist die Instax für alle, denen die bunten Modelle zu verspielt sind. Sie bedient sich so einfach wie jede mini, produziert aber dank der überarbeiteten Belichtung merklich weniger Ausschuss, und bei Filmkosten von rund einem Euro pro Bild rechnet sich genau das nach wenigen Packungen. Die Parallaxenkorrektur nimmt Einsteigern zusätzlich den häufigsten Fehler ab, bevor er Geld kostet.

Wer maximale Kontrolle sucht, greift zur mini 90 Neo Classic. Wer nur möglichst günstig einsteigen will, nimmt die mini 12. Für alle dazwischen ist die mini 41 aktuell die runde Empfehlung im Instax mini Sortiment.

 

 

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Bildquelle: Fujifilm

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Christian, Gründer von Sofortbildkamera Guru

Christian

Hallo, ich bin Christian und betreibe Sofortbildkamera Guru seit 2016. Seitdem habe ich unzählige Instax-, Polaroid- und Zink-Modelle in der Hand gehabt und schreibe hier über das, was beim Kauf wirklich zählt: Bildqualität, Handhabung und vor allem die Folgekosten pro Foto. Den passenden Film zu deiner Kamera findest du in den Übersichten zu Instax Filmen und Polaroid Filmen, alle Formate im Vergleich beim Polaroid Format.

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