Polaroid Go: Generation 1, 2 oder 3?
Die kleinste analoge Sofortbildkamera am Markt

Kurz entschlossen? Die Polaroid Go auf einen Blick
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Immer wieder ein Hingucker, die kleinen Sofortbilder von damals. Seit 2014 reißt die neu entfachte Begeisterung für analoge, nostalgische Momentaufnahmen nicht ab. Polaroid hat mit der Go eine minimalistische Sofortbildkamera für die Hosentasche auf den Markt gebracht und versucht damit, eine jüngere Generation abzuholen. Dank Selfiespiegel und Selbstauslöser gelingt das durchaus. Inzwischen gibt es die Go in drei Generationen, und genau daran scheitern die meisten beim Kauf. Diese Seite ordnet die Unterschiede ein.
- Die Polaroid Go ist nach Herstellerangabe die kleinste analoge Sofortbildkamera überhaupt.
- Es gibt drei Generationen. Gen 2 und Gen 3 sind beide regulär im Handel, Gen 1 nur noch als Restbestand.
- Wichtig vor dem Kauf: Alle Modelle nutzen ausschließlich Polaroid Go Film mit 47 x 46 mm Bildfläche.
- Weder i-Type noch 600er Film passen hinein, du legst dich also auf ein eigenes Filmformat fest.
- Selfiespiegel, Selbstauslöser, Doppelbelichtung und abschaltbarer Blitz sind in allen Generationen an Bord.
- Polaroid Film ist teuer, das solltest du bei einer Kamera für unterwegs einkalkulieren.
- Unten findest du den Generationen-Vergleich, die Filmkosten pro Bild und die Alternativen.
- Fazit: für wen diese kleine Sofortbildkamera gemacht ist und welche Generation es sein sollte.
Technische Details, für alle Generationen gleich:
- Film: ausschließlich Polaroid Go Film
- Bildausschnitt: 47 x 46 mm, Außenformat 67 x 54 mm
- Bilder pro Filmpack: 8, im Doppelpack 16
- Größe: rund 105 x 84 x 62 mm
- Akku: Lithium-Ionen, per USB aufladbar
- Fokus: Fixfokus, kein Autofokus
- Blitz: eingebaut und abschaltbar
- Entwicklungszeit: bis zu 10 Minuten
- Selfiespiegel, Selbstauslöser, Doppelbelichtung
- Anzeige der verbleibenden Fotos, optischer Sucher
- Lieferumfang: Kamera, Bedienungsanleitung, USB-Kabel, Trageschlaufe
Achtung beim Filmkauf: In die Polaroid Go passt ausschließlich Polaroid Go Film. Der i-Type und 600er Film der größeren Polaroid Modelle ist nicht kompatibel. Das gilt für alle drei Generationen. Film ist im Standardpaket nicht enthalten, es gibt aber Sets, die bereits Film mitbringen.
Quelle: Polaroid
| Passender Film: | Polaroid Go Film |
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Polaroid Go Generation 1, 2 oder 3?
Die Polaroid Go gibt es inzwischen in drei Generationen, und das sorgt beim Kauf regelmäßig für Verwirrung. Wichtig vorab: Am Filmformat hat sich nie etwas geändert. Alle drei Modelle belichten denselben Polaroid Go Film mit 47 x 46 mm Bildfläche, ein Filmvorrat passt also auch nach einem Modellwechsel weiter. Verändert haben sich Objektiv, Blende und Blitz, und genau daran entscheidet sich, welche Generation zu dir passt.
Die Unterschiede im Klartext
Die Polaroid Go Generation 3 nutzt ein Objektiv mit 42 mm Kleinbildäquivalent, während die Generation 2 mit 34 mm arbeitet. Die Blende der Generation 3 liegt bei f/14 und f/32, bei der Generation 2 sind es f/9 und f/32. Die kürzeste Verschlusszeit der Generation 3 beträgt 1/500 Sekunde, die der ersten Generation 1/125 Sekunde. Den größten praktischen Unterschied macht der Blitz: Die Generation 3 hat einen Xenon-Blitz, die Generationen 1 und 2 einen einfacheren, ebenfalls abschaltbaren Blitz.
Unverändert geblieben ist alles, was mit dem Bild selbst zu tun hat. Alle drei Generationen der Polaroid Go belichten denselben Polaroid Go Film mit 47 x 46 mm sichtbarer Bildfläche und 67 x 54 mm Außenmaß, acht Bilder pro Filmpack. Keine der drei Generationen hat einen Autofokus, alle arbeiten mit festem Fokus. Selfiespiegel, Selbstauslöser und Doppelbelichtung sind ebenfalls in allen drei Modellen vorhanden.
Im Handel sind aktuell die Generation 2 und die Generation 3 parallel erhältlich. Die erste Generation gibt es nur noch als Restbestand oder gebraucht.
Alle Angaben nach Herstellerangaben und öffentlich verfügbaren technischen Daten.
Alle Angaben nach Herstellerangaben und öffentlich verfügbaren technischen Daten.
Was der Wechsel praktisch bringt
Die längere Brennweite der dritten Generation rückt die Go näher an eine klassische Porträtbrennweite. Das macht sich vor allem bei Personen und Nahaufnahmen bemerkbar, also genau bei den Motiven, für die eine Hosentaschenkamera meistens gezückt wird. Der Xenon-Blitz ersetzt die schwächere Lösung der Vorgänger und zielt auf die zweite typische Schwachstelle: Innenräume, Abende und spontane Momente, in denen niemand auf gutes Licht wartet.
Der Fixfokus bleibt in allen drei Generationen. Wer Autofokus oder manuelle Belichtungssteuerung sucht, ist bei der Go grundsätzlich falsch und sollte sich die Polaroid Now ansehen.
Die klare Empfehlung
Gen 3, wenn du drinnen und abends fotografierst. Der stärkere Blitz und die längere Brennweite lösen genau die beiden Punkte, an denen die älteren Go-Modelle am häufigsten scheitern. Für Feiern, Cafébesuche und Selfies mit mehreren Personen ist das die richtige Wahl.
Gen 2, wenn du günstiger einsteigen willst. Sie bleibt regulär im Programm und ist kein Auslaufmodell. Die weitere Blende von f/9 liefert bei wenig Licht mehr Belichtungsspielraum, und wer den weicheren, weniger scharfen Look der Sofortbildfotografie bewusst sucht, bekommt ihn hier eher als bei der schärfer zeichnenden Gen 3.
Gen 1 nur noch gebraucht oder als Restbestand. Wenn du bereits eine besitzt: Der Film ist derselbe, ein Wechsel lohnt vor allem wegen des Blitzes. Solange du überwiegend draußen bei Tageslicht fotografierst, bringt ein Umstieg wenig.
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Polaroid Go Film: Kosten, Packungsgrößen und Alternativen
Der Go Film ist der eigentliche Kostenfaktor dieser Kamera, und er ist der Punkt, an dem sich der Kauf im Alltag entscheidet. Ein Pack enthält 8 Bilder, im Doppelpack sind es 16. Polaroid Film gehört zu den teuersten Sofortbildfilmen am Markt, das Go Format bildet dabei keine Ausnahme.
Zum Einordnen: Ein Instax Mini Bild kostet im großen Value Pack rund einen Euro und bietet dabei mit 62 x 46 mm sogar mehr Bildfläche als der Go Film mit 47 x 46 mm. Wer viel fotografiert, zahlt bei der Go also mehr für weniger Bild. Wer selten und bewusst auslöst, bekommt dafür das kleinste echte Polaroid, das es gibt. Eine vollständige Gegenüberstellung aller Systeme von ZINK über 4PASS bis zu den Polaroid Formaten findest du im Überblick zu den Kosten pro Sofortbild.
Worauf du beim Filmkauf achten solltest:
- Nur Polaroid Go Film passt, kein i-Type, kein 600er, kein Instax Film.
- Im Doppelpack ist der Preis pro Bild spürbar niedriger als im Einzelpack.
- Auf das Haltbarkeitsdatum achten, abgelaufener Sofortbildfilm entwickelt unzuverlässig.
- Film kühl und dunkel lagern, nicht im Auto und nicht am Fenster.
- Es gibt neben dem Farbfilm auch Schwarzweiß und Editionen mit farbigem Rahmen.
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Eine Übersicht über sämtliche Polaroid Filmtypen und welche Kamera welchen Film braucht, findest du im Bereich Polaroid Filme.
Das bietet die Polaroid Go, oder warum weniger mehr ist
Eine echte Polaroid to go, eben für die Hosentasche. Die Beliebtheit von Sofortbildkameras, die an die alten Polaroid Modelle der 1970er und 1980er erinnern, ist ungebrochen. Das größte Manko war bisher aber die Größe der üblichen Modelle. Heute ist alles klein und handlich, jetzt eben auch die Kleinste von Polaroid. Wie heißt es doch seit Anbeginn der Fotografie?
Die beste Kamera ist die, die man immer dabei hat.
Mit der Polaroid Go gibt es fast keine Ausrede mehr. Echte, analoge Sofortbilder sind nun immer und überall verfügbar und machen auch im kleineren Filmformat großen Spaß.
Die Bedienung ist absolut simpel, da nur die nötigsten Funktionen zur Verfügung stehen. So kann man den Moment genießen und gleich festhalten. Wie sich das Go Format zu allen anderen Sofortbildformaten verhält, siehst du in unserer Übersicht zum Polaroid Format.
Bildqualität
Wie alle analogen Sofortbildkameras ist auch die Polaroid Go stark von guten Lichtverhältnissen abhängig. Das Fotoformat ist klein, aber die Farben fallen weich und sanft aus, so wie man es von den alten Polaroids kennt. So richtig retro eben. Gegenüber ZINK Ausdrucken punktet der Analogfilm mit natürlicheren Farbverläufen und dem charakteristischen Polaroid Look, dafür brauchen die Bilder bis zu 10 Minuten, um vollständig zu entwickeln. Schütteln oder Pusten beschleunigt das nicht.
Innerhalb der Generationen gibt es hier den größten Unterschied: Die dritte Generation zeichnet durch das längere Objektiv schärfer und leuchtet dank Xenon-Blitz Innenräume gleichmäßiger aus. Bei starkem Sonnenlicht kann sie dafür eher zu hellen Bildstellen neigen.
Funktionen
Minimalismus und Benutzerfreundlichkeit werden großgeschrieben, es gibt also nur wenige Funktionen. Die Hosentaschentauglichkeit darf man dabei als eigenständige Funktion mitzählen, denn sie ist der eigentliche Zweck dieser Kamera.
- Reflektierender Selfiespiegel
- Selbstauslöser
- Abschaltbarer Blitz
- Doppelbelichtung
- Anzeige der verbleibenden Fotos
- Optischer Sucher
Vorteile und Nachteile der Polaroid Go
Vor- und Nachteile:
- Superkompakt, passt tatsächlich in die Hosentasche
- Echte, analoge Sofortbilder mit typischem Polaroid Look
- Einfache Handhabung, ideal für unterwegs
- Robustes Gehäuse
- Blitz lässt sich abschalten, das können viele Einsteigerkameras nicht
- Doppelbelichtung an Bord
- Zwei aktuelle Generationen parallel erhältlich, du hast die Wahl
- Kultfaktor und Nostalgie
- Eigenes Filmformat, andere Polaroid Filme passen nicht
- Polaroid Film ist der teuerste am Markt
- Kein Film im Standardpaket enthalten
- Bildfläche kleiner als beim Instax Mini Film
- Kein Autofokus, auch nicht in der dritten Generation
- Lange Entwicklungszeit von bis zu 10 Minuten
Alternativen zur Polaroid Go
Wenn dir der Polaroid Go Film zu teuer ist oder du mehr Bildfläche willst, gibt es einige interessante Alternativen.
Fujifilm Instax Mini 12
Das kompakte und günstige Einsteigermodell bei Fujifilm ist die Instax Mini 12. Sie bietet ähnliche Funktionen wie die Polaroid Go, nutzt aber den Instax Mini Film mit 62 x 46 mm, also einer größeren Bildfläche. Der entscheidende Unterschied liegt bei den Folgekosten: Ein Instax Mini Bild kostet dich im großen Value Pack rund einen Euro, ein Polaroid Go Bild deutlich mehr. Die Mini 12 ist dafür etwas größer und nicht mehr ganz hosentaschentauglich.
Fujifilm Instax Pal
Noch kleiner als die Polaroid Go ist die Instax Pal mit gerade einmal 41 Gramm. Der Haken: Sie ist eine reine Digitalkamera ohne Filmfach, gedruckt wird über einen Instax mini Link 3. Dafür entstehen keine Filmkosten für Bilder, die du gar nicht drucken willst. Für alle, die viel knipsen und wenig drucken, ist das die günstigste Lösung.
Polaroid Now
Willst du beim klassischen großen Polaroid Format bleiben, ist die Polaroid Now die naheliegendste Wahl. Sie belichtet auf i-Type Film mit 79 x 79 mm Bildfläche, also mehr als der dreifachen Fläche der Go, und hat zusätzlich einen Autofokus. Dafür ist sie deutlich größer und nichts mehr für die Hosentasche. Wer im großen Format zusätzlich Autofokus mit Ultraschallmessung und eine App-Anbindung möchte, findet diese bei der Polaroid Flip, dem aktuellen Spitzenmodell der klassischen Baureihe.
Leica Sofort
Leica ist in der Welt der Fotografie ein Begriff. Auch bei den Sofortbildkameras schickt der Hersteller ein hochwertiges Modell ins Rennen, die Leica Sofort. Sie ist eine rein analoge Kamera mit vielen Einstellmöglichkeiten, ähnlich der Instax Mini 90 Neo Classic, und verwendet neben eigenen Leica Filmen problemlos auch Instax Mini Film. Sie ist allerdings deutlich unhandlicher und teurer als die Polaroid Go.
Häufig gestellte Fragen zur Polaroid Go
Welche Polaroid Go Generation ist die neueste?
Die Generation 3. Sie ist seit Juni 2026 im Handel und bringt ein längeres Objektiv sowie einen Xenon-Blitz mit. Die Generation 2 bleibt daneben regulär erhältlich, sie ist also kein Auslaufmodell. Alle Unterschiede stehen im Generationen-Vergleich weiter oben.
Passt derselbe Film in alle Polaroid Go Generationen?
Ja. Am Filmformat hat sich über alle drei Generationen nichts geändert, überall kommt Polaroid Go Film mit 47 x 46 mm Bildfläche zum Einsatz. Ein vorhandener Filmvorrat lässt sich nach einem Modellwechsel weiter nutzen.
Lohnt der Umstieg von Gen 2 auf Gen 3?
Das hängt davon ab, wo du fotografierst. Drinnen und abends bringt der stärkere Xenon-Blitz einen spürbaren Unterschied, ebenso bei Selfies mit mehreren Personen durch die längere Brennweite. Wer überwiegend draußen bei Tageslicht fotografiert, gewinnt wenig, denn Bildformat, Filmkosten und Bedienung bleiben identisch.
Welcher Film gehört in die Polaroid Go?
Ausschließlich Polaroid Go Film. Weder i-Type noch 600er Film passen hinein, auch wenn beide von Polaroid stammen. Das liegt am eigenen, kleineren Format der Go mit 47 x 46 mm Bildfläche. Eine Übersicht aller Filme und Formate findest du im Beitrag zum Polaroid Format.
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Welche Fotogröße hat die Polaroid Go?
Sichtbar sind 47 x 46 mm, das Außenmaß der kleinen Fotos beträgt 67 x 54 mm. Die Bilder sind damit etwas niedriger, dafür breiter als Instax Mini Fotos, und deutlich kleiner als die klassischen Polaroids mit 79 x 79 mm.
Was kostet ein Bild mit der Polaroid Go?
Polaroid Film gehört zu den teuersten Sofortbildfilmen am Markt, ein Pack enthält 8 Bilder. Zum Vergleich: Ein Instax Mini Bild kostet dich im großen Value Pack rund einen Euro und bietet dabei sogar mehr Bildfläche. Alle Systeme im direkten Kostenvergleich findest du unter Kosten pro Sofortbild.
Polaroid Go oder Now, welche ist besser?
Beide bieten den Retrofaktor analoger Sofortbilder und sind gleich einfach zu bedienen. Sie unterscheiden sich in der Größe, und zwar sowohl bei der Kamera als auch beim Bild. Die Polaroid Now hat mit 79 x 79 mm die mehr als dreifache Bildfläche und einen Autofokus, die Go passt dafür in jede Hosentasche. Wichtig: Die Filme sind untereinander nicht kompatibel.
Hat die Polaroid Go einen Autofokus?
Nein, auch die dritte Generation arbeitet mit festem Fokus. Wer Autofokus möchte, muss zur Polaroid Now greifen, die allerdings ein anderes Filmformat nutzt und deutlich größer ausfällt.
Ist die Polaroid Go für Kinder geeignet?
Von der Bedienung her ja, sie ist leicht und selbsterklärend. Der Knackpunkt sind auch hier die Filmkosten, denn Kinder knipsen erfahrungsgemäß viel. Unsere Empfehlungen für Kinder findest du im Ratgeber zur Sofortbildkamera für Kinder.
Hat die Polaroid Go einen Selbstauslöser?
Ja, zusammen mit dem Selfiespiegel gelingen Selfies und Gruppenaufnahmen im Handumdrehen. Das gilt für alle drei Generationen.
Gibt es eine Polaroid Go Plus?
Nein. Eine Kreativvariante mit App-Anbindung gibt es nur beim großen Modell, die Polaroid Now+. Eine Go Plus ist derzeit nicht auf dem Markt.
Gibt es ein Set mit Polaroid Go Case?
Ja, es gibt mehrere Polaroid Go Sets mit unterschiedlichem Lieferumfang, darunter Varianten mit Schutzhülle und Film. Der Case ist auch separat erhältlich. Achte beim Set darauf, welche Generation enthalten ist.
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Wo gibt es die Polaroid Go Bedienungsanleitung?
Direkt beim Hersteller im Support-Bereich, und zwar hier.
Fazit
Sollte man sich die Polaroid Go kaufen? Das kommt darauf an, welche Erwartungen du hast. Eines ist klar: Den großen Vorteil der Kompaktheit bezahlst du mit Kompromissen, nämlich der kleinsten Bildfläche im Polaroid Sortiment und einem Film, der nirgendwo sonst passt.
Dass die Polaroid Go ein Nischenprodukt ist, versteht sich von selbst. Genau die Zielgruppe, an die sie sich richtet, wird aber Gefallen an diesem kleinen Begleiter finden. Die Nostalgie steckt auch Leute an, die zu jung sind, um beim ersten Sofortbild-Boom dabei gewesen zu sein, und der Charme eines sich langsam entwickelnden analogen Fotos ist bei der kleinsten Polaroid vollständig intakt geblieben. Die Ausrede, eine klobige Sofortbildkamera nicht immer mitschleppen zu wollen, zählt jetzt nicht mehr.
Welche Generation? Nimm die Gen 3, wenn du drinnen, abends und auf Feiern fotografierst, dafür sind der Xenon-Blitz und das längere Objektiv gemacht. Nimm die Gen 2, wenn du günstiger einsteigen willst oder den weicheren Look bevorzugst. Die Gen 1 lohnt nur noch, wenn du sie ohnehin besitzt oder gebraucht sehr günstig bekommst.
Und welche Kamera überhaupt? Die Polaroid Go lohnt sich für alle, denen Kompaktheit wichtiger ist als Bildgröße und die bereit sind, für jedes Foto mehr zu zahlen. Willst du mehr Bildfläche fürs gleiche Geld, ist die Polaroid Now die bessere Wahl. Willst du möglichst günstig fotografieren, kommst du an der Instax Mini 12 mit rund einem Euro pro Bild nicht vorbei.
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