Fujifilm Instax Wide 300 4.81/5 (203)

4.81/5 (203)

 

Fujifilm Instax Wide 300: Lohnt sich das groĂźe Format noch?

 

Fujifilm Instax Wide 300 im Test

 

Die Wide 300 ist ein Auslaufmodell. Ihre Nachfolgerin ist die Instax Wide 400

 

 

 

UPDATE 2026: Die Instax Wide 300 wurde von der Instax Wide 400 abgelöst, die zusätzlich einen Selbstauslöser mitbringt. Alle Unterschiede findest du im Vergleich Wide 400 vs Wide 300. Wer digital vorauswählen will, findet im Wide Format inzwischen auch die hybride Instax Wide Evo.

 

Das Wide Format, die größte Instax Bildfläche

 

Fujifilm hat mit der Instax Wide 300 ein lang ersehntes Update der Instax 210 auf den Markt gebracht. Die Wide 300 ist damit die Weiterentwicklung der 210, die 2009 die einzige Sofortbildkamera im Wide Format war. Bis heute ist das Wide Format mit 62 x 99 mm die größte Bildfläche im Instax Sortiment, doppelt so groß wie das Mini Format. Wie sich alle Formate zueinander verhalten, siehst du in unserer Übersicht zum Polaroid Format.

 

Funktionen der Fujifilm Instax Wide 300

 

Technische Details:

Film Fujifilm Instax Wide
Film- und Bildformat 108 x 86 mm, Bild 62 x 99 mm
Kameratyp rein analog, kein Display
Objektiv ausfahrbar, f = 95 mm, 1:14
Fokusbereiche Normal 0,9 bis 3 m, Landschaft ab 3 m, Nahlinse im Lieferumfang
Sucher optischer Echtbildsucher, 0,37-fach, mit Zielpunkt
Verschluss elektronisch, 1/64 bis 1/200 s
Belichtung automatisch, LV 10,5 bis 15, Korrektur ±2/3 EV
Blitz integriert und automatisch, Aufhellblitz, Reichweite 0,9 bis 3 m
Anzeige LCD mit Bildzählwerk, Helligkeitssteuerung, Aufhellblitz
Stromversorgung 4 x AA Batterien, reichen fĂĽr ca. 100 Bilder
Extras Stativgewinde, Nahlinse, Filmkontrollfenster, Selbstporträt-Funktion
MaĂźe und Gewicht 167,8 x 94,7 x 120,9 mm, 612 g ohne Batterien und Film

 

Fujifilm Instax Wide 300 Sofortbildkamera

Extra breites Bildformat mit der Instax Wide 300

Quelle: Fujifilm

Passender Film Fujifilm Instax Wide Film

 

Was die Instax Wide 300 von Fujifilm bietet

 

Anders als beim Instax Mini Film mit 62 x 46 mm fällt der Instax Wide Film mit 62 x 99 mm doppelt so groß aus. Damit eignet sich die Wide 300 perfekt für Panoramaaufnahmen im Urlaub und für Gruppenporträts. Auch auf Hochzeiten ist dieses Format sehr beliebt, weiterführende Tipps samt Filmrechner für eure Gästezahl findest du im Beitrag Sofortbildkamera für deine Hochzeit.

Die Kamera misst 16,8 x 9,5 x 12,1 cm. Mit 612 Gramm liegt sie deutlich schwerer in der Hand als die kleineren Modelle, dafür entschädigt das große Format. Die Optik ist eine 95-mm-Festbrennweite, die einen Mindestabstand von rund 90 cm zum Motiv braucht, und entspricht damit den Spezifikationen der Instax 210. Auch Lichtstärke mit 1:14 und Verschlusszeiten von 1/64 bis 1/200 Sekunden spiegeln die Werte des Vorgängermodells wider.

Ein praktisches Feature ist die mitgelieferte Nahlinse, mit der Makroaufnahmen gelingen. Dazu kommt eine Selbstporträt-Funktion. Und die Wide 300 punktet mit einem Stativgewinde, das im Instax Sortiment selten ist, sodass sie sich mit einem passenden Stativ erweitern lässt.

Die gute Bildqualität bei schwierigen Lichtverhältnissen ist neben der Bildgröße einer der gewichtigsten Pluspunkte.

 

Wide 300 als Restposten oder gebraucht kaufen

 

Weil die Wide 300 nicht mehr produziert wird, entscheidet der Kurs: Liegt der Restposten spürbar unter der Wide 400, ist er ein guter Deal, liegt er darüber, zahlst du Sammleraufschlag für weniger Ausstattung. Gebraucht ist die Wide 300 unkompliziert, sie läuft mit vier AA Batterien statt Spezialakku, es gibt also kein Akku-Alterungsrisiko. Vor dem Kauf prüfen: Filmklappe schließt satt, Objektiv fährt sauber aus, Batteriefach ohne Korrosion. Der Film ist ohnehin kein Engpass, den aktuellen Instax Wide Film nutzen Wide 300, 400 und Evo gemeinsam.

Aktuelle Restbestände zeigt die Wide 300 Suche bei Amazon.

 

Bilder der Fujifilm Instax Wide 300:

 

Fujifilm Instax Wide 300 Sofortbildkamera
Fujifilm Instax Wide 300 Sofortbildkamera von oben
Fujifilm Instax Wide 300 Sofortbildkamera von der Seite, Objektiv

 

Fujifilm Instax Wide 300 Sofortbildkamera - Polaroid
Fujifilm Instax Wide 300 Sofortbildkamera - Polaroid von oben - Polaroidfilm
Fujifilm Instax Wide 300 Sofortbildkamera von der Seite - Objektiv

 

Handhabung und Design der Instax Wide 300

 

Das Design orientiert sich an der Instax Mini 90 Neo Classic und liegt trotz des höheren Gewichts gut in der Hand. Im Vergleich zur Instax 210 hat Fujifilm die Bedienelemente auf die Rückseite verlegt statt an die Seite, zusätzlich wird die verbleibende Bildanzahl angezeigt. Das verbessert die Bedienung spürbar. Die Kamera lässt sich durch leichtes Drehen des Auslöserings ein- und ausschalten, und für die Entfernungseinstellung genügt ein Dreh am gummierten Objektiv.

 

Erweiterungen und Zubehör

 

Das wichtigste Zubehör ist ausreichend Film. Im Multipack sinkt der Preis pro Bild spürbar, und genau da lohnt sich der Blick auf die Kosten: Ein Instax Mini Bild kostet dich im großen Value Pack rund einen Euro, der Wide Film liegt darüber. Dafür bekommst du die doppelte Bildfläche.

Durch das integrierte Stativgewinde lässt sich die Wide 300 mit einem Stativ kombinieren, was zusammen mit der Selbstporträt-Funktion für Gruppenfotos praktisch ist. Weiteres optionales Zubehör sind Kamerataschen, Alben und Farbfilteraufsätze.

 

 

Weiteres Sofortbildkamera Zubehör

 

Laufende Kosten der Fujifilm Instax Wide 300

 

Wie bei Sofortbildkameras üblich liegen die Bildkosten über denen einer Digitalkamera. Der Wide Film ist dabei teurer als der Mini Film, weil du die doppelte Bildfläche bekommst. Zum Vergleich: Beim Instax Mini Film zahlst du im großen Value Pack rund einen Euro pro Bild, im Wide Format entsprechend mehr. Um die Folgekosten zu senken, lohnt sich der Griff zu Vorteilspackungen. Gegenüber Polaroid Film bist du damit immer noch deutlich günstiger unterwegs.

 

Vor- und Nachteile:

 

  • Größte Bildfläche im Instax Sortiment mit 62 x 99 mm
  • Kinderleichte Bedienung
  • Einfacher Filmwechsel
  • Gute Bildqualität auch bei schwierigem Licht
  • Integrierter Blitz mit Aufhellfunktion
  • Belichtungskorrektur um ±2/3 EV
  • Stativgewinde und Nahlinse im Lieferumfang
  • Wird nicht mehr produziert, nur noch Restbestände
  • Kein Selbstauslöser, den hat erst die Wide 400
  • Mit 612 g deutlich schwerer als die Mini Modelle
  • Keine langen Belichtungszeiten
  • Wide Film teurer als Mini Film

 

Alternativen zur Instax Wide 300

 

Instax Wide 400

 

Die direkte Nachfolgerin und das aktuelle Modell im Wide Format. Die Instax Wide 400 nutzt denselben Film und liefert dieselbe Bildqualität, bringt aber einen Selbstauslöser mit, der gerade bei Gruppenfotos den entscheidenden Unterschied macht. Sie ist regulär im Handel erhältlich, während die Wide 300 nur noch als Restbestand zu bekommen ist. Alle Details klären wir im Vergleich Wide 400 vs Wide 300.

 

 

Instax Wide Evo

 

Die Instax Wide Evo ist die Hybridvariante im Wide Format: Du fotografierst digital, siehst jedes Bild auf dem Display und druckst nur die Aufnahmen, die dir gefallen. Bei den vergleichsweise hohen Kosten des Wide Films spart das auf Dauer spĂĽrbar. Dazu kommen zahlreiche Objektiv- und Filmeffekte.

 

Instax Square SQ40

 

Ist dir die Wide 300 zu groĂź und zu schwer, aber das Mini Format zu klein, liegt die Instax Square SQ40 genau dazwischen. Sie belichtet quadratisch auf 62 x 62 mm und ist deutlich handlicher.

 

Polaroid Now

 

Willst du das größte Sofortbildformat überhaupt, führt der Weg zur Polaroid Now mit 79 x 79 mm sichtbarer Bildfläche im klassischen weißen Rahmen. Der Polaroid Film ist allerdings der teuerste am Markt.

 

Häufig gestellte Fragen zur Instax Wide 300

 

Welcher Film passt in die Instax Wide 300?

Der Fujifilm Instax Wide Film mit 62 x 99 mm Bildfläche. Derselbe Film passt auch in die Instax Wide 400, die Wide Evo und die ältere Instax 210. Der kleinere Instax Mini Film und der Square Film passen nicht.

 

Instax Wide 300 oder Wide 400, welche soll ich kaufen?

Beim Neukauf die Wide 400. Sie liefert dieselbe Bildqualität, hat zusätzlich einen Selbstauslöser und ist regulär erhältlich. Die Wide 300 lohnt nur noch, wenn du sie als Restposten deutlich günstiger bekommst. Die Unterschiede im Detail findest du im Wide Vergleich.

 

Hat die Instax Wide 300 einen Selbstauslöser?

Nein. Es gibt zwar eine Selbstporträt-Funktion über den Spiegel an der Nahlinse, aber keinen echten Selbstauslöser. Den bringt erst die Wide 400 mit, was bei Gruppenfotos ein spürbarer Vorteil ist.

 

Was kostet ein Bild mit der Instax Wide 300?

Der Wide Film ist teurer als der Mini Film, weil du die doppelte Bildfläche bekommst. Zum Vergleich: Ein Instax Mini Bild kostet dich im großen Value Pack rund einen Euro. In Vorteilspackungen sinkt der Preis pro Bild spürbar, gegenüber Polaroid Film bist du in jedem Fall günstiger unterwegs.

 

Welche Batterien braucht die Instax Wide 300?

Vier AA Batterien, die fĂĽr etwa 100 Bilder reichen. Sie lassen sich ĂĽberall nachkaufen, was auf Reisen praktisch ist.

 

Kann man die Instax Wide 300 auf ein Stativ setzen?

Ja, sie hat ein Stativgewinde auf der Unterseite. Das ist im Instax Sortiment eher selten und zusammen mit der Selbstporträt-Funktion für Gruppenaufnahmen praktisch.

 

Gibt es die Instax Wide 300 noch zu kaufen?

Sie wird nicht mehr produziert und ist nur noch als Restbestand oder gebraucht erhältlich. Das aktuelle Modell ist die Instax Wide 400.

 

Fazit

 

Durch die robuste Verarbeitung fällt das Gewicht relativ hoch aus, trotzdem liegt die Instax Wide 300 gut in der Hand. Ihr eigentliches Argument ist und bleibt das Format: 62 x 99 mm sichtbare Bildfläche, doppelt so viel wie beim Mini Format. Für Gruppenporträts, Panoramen und Hochzeiten ist das die passende Kamera, zumal Stativgewinde und Nahlinse mitgeliefert werden.

Heute gilt allerdings: Die Wide 300 ist ein Auslaufmodell. Wer neu kauft, greift zur Instax Wide 400, die dieselbe Bildqualität liefert, zusätzlich einen Selbstauslöser hat und regulär im Handel steht. Wer vor dem Druck auswählen und dabei Filmkosten sparen will, findet in der Instax Wide Evo die hybride Variante. Findest du die Wide 300 dagegen als günstigen Restposten, machst du nichts falsch, denn an den Bildern ändert das Modelljahr nichts.

 

INSTAX Wide 300 Black
  • Filmgrößen: 86 x 108mm; Bildgröße: 62 x 99mm
  • Linse: Retractable lens, 2 components, 2 elements, f = 95 mm, 1:14, Belichtungskontrolle : Automatic, Interlocking range (ISO 800) : LV 10.5 - LV 15 Exposure compensation (Lighten-Darken Control...
  • Blitz: Built-in, automatic electronic flash; Abmessungen und Gewichte: 167.8mm x 94.7mm x 120.9mm (not including protrusions) / 612g (without battery,Instant Camera (instax WIDE 300) ,Shoulder Strap...
  • Sucher: Real image finder, 0.37 x, with target spot

 

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Christian, GrĂĽnder von Sofortbildkamera Guru

Christian

Hallo, ich bin Christian und betreibe Sofortbildkamera Guru seit 2016. Seitdem habe ich unzählige Instax-, Polaroid- und Zink-Modelle in der Hand gehabt und schreibe hier über das, was beim Kauf wirklich zählt: Bildqualität, Handhabung und vor allem die Folgekosten pro Foto. Den passenden Film zu deiner Kamera findest du in den Übersichten zu Instax Filmen und Polaroid Filmen, alle Formate im Vergleich beim Polaroid Format.

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