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Polaroid Kamera – Funktionsweise & Entwicklungszeit

 

Wer kennt das nicht, auf der Hochzeit, bei einem Geburtstag oder im Urlaub knipst man ein Foto nach dem anderen. Dann nimmt man sich vor die Bilder auszusortieren und ordentlich gesammelt in einem Album aufzubewahren. Sei es für sich selbst oder zum Verschenken für die Liebsten. Meist jedoch verläuft sich dieser Vorsatz leider im Sand. Digital Kameras haben zwar den Vorteil das man viele Fotos machen kann und diese bei Nichtgefallen auch leicht zu löschen sind. Jedoch haben sie nicht den Charme einer Sofortbildkamera welche einem Bilder auf Knopfdruck garantiert.

 

 

Die Sofortbildkamera war zwar für lange Zeit vom Markt verschwunden, dennoch hat die technische Weiterentwicklung hier nicht halt gemacht. Früher war es nämlich recht mühselig das Fotopapier richtig einzulegen. Schließlich erlaubte die Technik die Entwicklung von Sofortbildern nur mit Hilfe einer Doppelrolle (Negativ- und Positivblätter). Dank der Zero Ink Technologie, welches heut zu Tage bei Polaroid Kameras zum Einsatz kommt, ist das Wechseln eine kinderleichte Angelegenheit. Auch spiegelt sich die Weiterentwicklung des Fotopapiers im Preis wieder, früher waren Sofortbilder deutlich teurer als heute.

Zusätzlich zu der Zero Ink Technologie bieten Polaroid Sofortbildkameras oft die Möglichkeit, die Vorteile einer Digitalkamera mit denen einer analogen Sofortbildkamera zu kombinieren. Hierfür kann man am Display die Bilder vorab betrachten und bei Bedarf direkt mit der Kamera drucken. Die Polaroid Z2300, Polaroid Snap und Polaroid Snap Touch sind Vertreter der Zero Ink Techologie, diese sind im folgenden Slider zu sehen.

 

Polaroid Z2300 10MP digitale Sofortbildkamera schwarz vorne-seitlich
Polaroid Snap digitale Sofortbildkamera blau mit Sofortbild

Weitere Farben

 

Wie funktioniert das mit dem Sofortbild?

 

Edwin Land, ein US-amerikanischer Physiker und Industrieller, gilt als einer der Pioniere der Fototechnik. Im gelang ein kleines chemisches Wunder. Er schaffte es alle nötigen chemischen Prozesse für die Filmentwicklung in der Kamera selbst ablaufen zu lassen. Der Film ist mit den nötigen Chemikalien präpariert und beim fotografieren wird das Bild durch zwei Walzen geführt. Hierdurch werden die Chemikalien aneinander gepresst und beginnen miteinander zu reagieren. Dies war die Geburtsstunde des Trennbildfilms.

Heut zu Tage ist diese Technik überholt und wurde unter anderem durch die Zero Ink Technologie abgelöst. Hier kommt die Kamera komplett ohne Tinte aus. Das Zink Fotopapier besteht aus drei übereinander geschichteten Emulsionsschichten aus Kristallen. Diese beherbergen die Grundfarben der subtraktiven Lichtmischung, Gelb, Magenta und Cyan. Durch thermische Impulse, unterschiedlicher Temperatur und Einwirkdauer werden die ursprünglich weißen Kristalle angeregt sich zu verfärben.

 

 

Entwicklungszeit einer Sofortbildkamera

 

Die Entwicklungszeit bei einem Sofortbild hängt von der Temperatur und des verwendeten Films ab. Schwarz/weiß Filme lassen sich binnen weniger Sekunden entwickeln. Da hier lediglich schwarz und weiß und deren Abstufungen chemisch entwickelt werden müssen. Bei den üblicherweise verwendeten Farbfilmen beträgt die Entwicklungszeit ein bis drei Minuten. Spannend ist auch der chemische Prozess welcher beim Entwickeln abläuft. Hier kann man als außenstehender gut beobachten wie unterschiedlich lange die Kristalle, je nach benötigter Farbe, zum entwickeln benötigen.

Tipp: Das Foto mit dem Motiv voran auf eine Oberfläche legen. Damit verhindert man eine Beeinflussung der Entwicklung durch die Sonne. Das Sonnenlicht könnte negative Einflüsse auf die Qualität des Bildes haben. Zusätzlich raten wir vom oft gesehenen Wedeln des Bildes ab. Auch hier können Qualitätseinbußen beim Sofortbild entstehen.

 

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