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Die Geschichte der Fotografie im Zeitraffer

 

Eine Welt ohne Fotografie ist heutzutage unvorstellbar. Fotografie spielt in unserem Leben eine wichtige Rolle. Bis zu den heutigen Möglichkeiten war es eine langer Weg.

Als Entdecker der Fotografie gelten die Franzosen Nicéphore Niepce und Louis Daguerre. Sie entwickelten die ersten chemischen Verfahren und Techniken um Bilder festzuhalten. 1937 gründete der Physiker Edwin Herbert Land das Unternehmen Polaroid und leitete damit den Siegeszug der Polaroid Kamera ein.

 

Die ersten Bilder

 

Joseph Nicéphore Niepce konnte, mit Hilfe von Camera Obscura, als erster Bilder auf eine lichtempfindliche Schicht bannen. Mit dem Apparat ließen sich Bilder auf Flächen projizieren und ihm gelang es, diese auf Chlorsilberpapier festzuhalten. Da sie nicht lichtbeständig waren, verblassten sie bereits nach einer kurzen Zeit. Das erste beständige Bild schaffte Niepce erst im Jahre 1826. Durch eine Belichtungszeit von bis zu acht Stunden, war es unmöglich bewegende Motive zu fotografieren. Louis Jaques Mandé Daguerre erfuhr von seiner Arbeit und war so begeistert, dass er sein Partner werden wollte. Zusammen versuchten Sie einen Weg zu finden, die Belichtungszeit zu verkürzen.

 

Kürzere Belichtungszeit

 

Nach jahrelanger Forschung entdeckte Daguerre, dass durch eine kurze Belichtung einer Jodsilberplatte ein nicht sichtbares Bild entsteht. Diese lässt sich durch Bedampfung mit Quecksilber fixieren. Daguerre belichtete eine Fotoplatte, mußte aber den Vorgang abbrechen und verstaute die die Platte deshalb in seinen Chemikalienschrank. Als er sie wieder herausnahm, war er sehr überrascht. Es war ein Bild zu sehen. Die Belichtungszeit der Platte musste sich im Schrank verkürzt haben. Er entfernte nach und nach die Chemikalien und legte immer wieder eine neue Fotoplatte hinein, um zu ergründen, was die Belichtungszeit verändert hatte. Es kam dabei heraus, dass der Quecksilberdampf dafür verantwortlich war. Henry Fox Talbot erfand die Kalotypie. Die Qualität war nicht ganz so gut wie die Daguerreotypie, aber es war möglich mehrere Abzüge von einem Bild zu machen.

 

Plattenverfahren

 

Frederick Scott Archer schaffte es 1851 mit einem Nassen Kollodiumverfahren das Verfahren von Talbot zu verbessern. Doch der Aufwand war sehr groß. 1871 gelangt es Richard Leach Maddoy mit einer Bromsilber-Gelantine-Schicht eine Trockenplatte zu entwickeln.

 

Rollfilm

 

Die Platten, die für die Fotografie genutzt wurden, waren vom Gewicht sehr schwer und für jedes Bild musste eine neue Platte eingelegt werden. Im Jahre 1889 entwickelte George Eastman und sein Partner einen Rollfilm. So war es möglich, Bilder hintereinander zu fotografieren.

 

 

Kleinbildkameras

 

In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhundert konnten durch die verbesserte Lichtempfindlichkeit der Filme, Klein- und Kleinstbildkameras hergestellt werden. Die erste Leica-Kamera gab es 1925 und die erste Spiegelreflexkamera im Jahre 1950. 1936 gelang es der Firma Afga den ersten Farbfilm zu entwickeln.

 

Digitale Revolution

 

Dank der Entwicklung in der Elektronik, wurden auch die Fotoapparate immer besser. 1963 gab es die erste Kamera mit automatischer Schärfeeinstellung. Zehn Jahre später folgte die vollelektronische Kamera, diese konnte Verschlusszeiten, Blende und Schärfe selbst einstellen. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts war es schließlich möglich die Fotos auf einen digitalen Datenträger zu speichern. Auch können seitdem Bilder direkt angesehen, gedruckt und gelöscht werden.

 

 

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Die Geschichte der Fotografie im Zeitraffer
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